Obst- & Gemüseportraits

Pilze

Brauner Champignon

Dieser Pilz wird auch Egerling oder Crème-Champignon genannt. Im Geschmack ist er aromatischer als seine weiße Variante, länger haltbar und weniger druckempfindlich. Zu kaufen gibt es ihn das ganze Jahr über. Neuerdings gibt es auch Pilzkultur-Boxen zum Selberernten. Die Champignons wachsen in einem fermentierten Substrat auf Basis von Stroh. Die frischen Zuchtpilze kommen bei TEMMA überwiegend aus Deutschland und den Niederlanden.

Weißer Champignon

Die Champignonproduktion wurde in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt. Zunächst gab es nur braune Champignons. Die weißen Champignons wurden erst Anfang des letzten Jahrhunderts als Mutation aus braunen Pilzen entdeckt. Gegessen werden können sie roh, gekocht, geschmort oder gedünstet. Ihr Fleisch ist fest und hell. Zunächst sind ihre Hüte geschlossen. Mit geöffneten Hüten werden sie noch intensiver im Geschmack.

Shiitake

Der Shiitake ist ein wohlschmeckender Pilz, der in Ostasien der meist angebaute Pilz ist. Sein japanischer Name bedeutet Pilz (take), der am Pasania-Baum (shii) wächst. Sein Hut hat eine hell- bis dunkelbraune Farbe. Durch seinen geringeren Wassergehalt als andere Pilze, lässt er sich besser lagern. Er eignet sich zum Braten, Dünsten, Frittieren und Einlegen. Im Handel erhältlich sind zwei Sorten: dickfleischig mit recht geschlossener Kappe und dünnfleischig mit geöffneter Kappe.

Austernpilz

Der Austern-Seitling oder Austernpilz (Pleurotus ostreatus) ist eine Pilzart aus der Familie der Seitlingsverwandten. Er stammt ursprünglich aus Südostasien und wächst auf Holz. Austernpilze gibt es das ganze Jahr über. Sein Fleisch hat „Biss“ und ist saftig und aromatisch. Aufgrund dieser Beschaffenheit wird er auch Kalbfleischpilz genannt. Austernpilze sind druckempfindlich. Lecker schmecken sie auch als „Schnitzel“ gebraten.