Obst- & Gemüseportraits

Mehr Rote Bete, bitte!

Denn obwohl beinahe jeder die rote Knolle kennt, herrscht vielerorts Unsicherheit: Was kann man überhaupt mit Roter Bete anstellen? Doch bevor wir uns auf Zubereitungsideen stürzen, sei vorweg erklärt: Rote Bete ist deshalb so purpurfarben, weil sie vollgepumpt ist mit Betanin. Und dieser Stoff sorgt nicht nur für die knallige Farbe, sondern soll auch unsere Zellen und Gefäße schützen. In einer abwechslungsreichen Ernährung kann die Knolle deshalb auf jeden Fall ihren festen Platz haben.

Rote Bete schmeckt einfach

Auch ihr süß-säuerliches, leicht erdiges Aroma lädt ein, sie hin und wieder in den Speiseplan einzubauen. Kräftige Gewürze und Aromen schmeicheln dem Gemüse besonders und ermöglichen eine schier endlose Zahl an Zubereitungsideen: Roh oder gegart, püriert, als Suppe, im Eintopf, zu Fleisch oder Fisch, als Salatbeilage oder mit kräftigem Käse oder fruchtigen Äpfeln – lecker!

Vorsicht, Rote Bete färbt

Wer sich für eines der vielen köstlichen Gerichte entschieden hat, muss die Rote Bete zunächst in kochendem Salzwasser garen. Dabei sollte die Schale unbedingt dranbleiben und keine Risse haben, um Ausbluten zu verhindern. Was sonst bleibt, ist ein nicht sehr anschaulicher, unappetitlicher grauer Brocken. Erst nach dem Kochen kann die Schale vorsichtig abgepellt werden. Am besten mit Handschuhen! Denn der Saft der Roten Bete färbt alles gnadenlos ein.

TEMMAS Rezepttipp
Schon mal Rote-Bete-Möhren-Rohkostsalat mit Walnüssen probiert? Dazu einfach Möhren und Rote Bete raspeln, etwas Zitronensaft und Olivenöl dazu und mit Salz und Pfeffer würzen. Walnüsse geben dem Salat den letzten Schliff, köstlich!

Mehr Rezeptideen auf temma.de:

Fruchtige Rote-Bete-Creme
Geschmorter Romana-Salat mit Rote Bete und Kürbis
Rote Bete-Kürbis-Gratin