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Champagner und Co. – feinste Prickelbrause

Champagner, Cava, Sekt oder Spumante – der Name verrät, aus welchem Weinanbaugebiet die Prickelbrause stammt. Kommt es aus deutschen Gefilden, handelt es sich um Sekt. Von Cava wiederum sprechen wir, wenn das Getränk aus Spanien stammt, von Spumante, wenn es aus einem italienischen Weinanbaugebiet kommt. Ja, und als Champagner dürfen nur jene sprudelnden Wässerchen bezeichnet werden, die, richtig, aus der Champagne kommen.

Champagner muss richtig prickeln

Bei allen spielt das Herstellungsverfahren übrigens eine wesentliche Rolle. Flaschengärung ist im Vergleich zur Tankgärung besonders aufwendig, was sich natürlich auch in der Qualität und im Preis zeigt. Champagner etwa gärt in der Flasche und bekommt so eine besonders feine Perlage, also emporsteigende Bläschen. Und an der Perlage erkennt man auch die Qualität von Sekt und Co.: Je feiner und kleiner diese nämlich ist, desto aufwendiger wurde das Getränk produziert.

Die Gärung macht’s

Die Flaschengärung, auch „méthode champenoise” genannt, ist sehr aufwändig und für die Herstellung von Champagner, Crémant und Cava vorgeschrieben. Nachdem die Grundweine zunächst im Fass gegoren werden sind sie immer noch still – die Kohlensäure entweicht schließlich in die Luft. Für eine zweite Gärung wird der Champagner in spe mit einer Zuckerlösung und Hefe in Flaschen abgefüllt und mit einem Kronkorken verschlossen. Die Hefe wandelt den Zucker in Alkohol um und erzeugt dabei Kohlensäure – deshalb hat Champagner neben der feinen Perlage meist auch etwa 1 Prozent mehr Alkoholgehalt als herkömmlicher Sekt.

TEMMAS TIPP
Sekt und Champagner sollte nicht zu lange lagern – also lassen Sie die Korken knallen und trinken Sie, solange er noch frisch ist!