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Bio-Honig: Das große Sammeln.

Damit wir unser morgendliches Frühstücksbrot mit dem flüssigen Gold genießen können, müssen Bienen im Sommer von Blüte zu Blüte fliegen und Nektar einsammeln – diesen legen sie in Waben ab und versiegeln diese mit Bienenwachs. Das Ganze machen sie, um Nahrungsvorrat für den Winter anzulegen, und dafür legen sie ganz schöne Strecken zurück: Für einen Liter Honig sammelt die Biene ca. drei Liter Nektar – besucht also zwischen 900.000 und sechs Millionen Blüten.

Bio-Honig ist ein reines Naturprodukt

Der Imker muss quasi nur noch die Honigwabe entnehmen, „entdeckeln“, das heißt sie von der Wachsschicht befreien, und den fertigen Honig durch Schleudern aus den Waben entfernen. Honig wird grundsätzlich bei Raumtemperatur geschleudert – der irreführende Zusatz „kaltgeschleudert“ ist deshalb seit der neuen Honigverordnung 2011 nicht mehr zulässig.

Honig ist also eigentlich ein reines Naturprodukt – für ökologisch erzeugten Honig sind deshalb neben der Ökobilanz vor allem die Bienenhaltung und die schonende Honigverarbeitung von großer Bedeutung. So müssen die Bienenkästen etwa aus natürlichen Materialien bestehen. Auch der Standort ist entscheidend: Im Umkreis darf keine Verschmutzungsgefahr durch Industrien herrschen und die Bienenweide zum Großteil aus Pflanzen aus ökologischem Anbau bestehen. Und natürlich muss auf chemisch-synthetische Mittel komplett verzichtet werden.

Bio-Honig ist lange haltbar

Die Auswahl an Honigsorten ist riesig – und wer sich zwischen all den köstlichen Variationen für eine entscheiden konnte, hat beinahe ewig etwas davon: Honig ist extrem lange haltbar und verliert, wenn er dunkel und kühl gelagert wird, nicht an Qualität oder Geschmack. Kristallisiert er, ist das kein Zeichen des Verfalls: Einfach den Honig vorsichtig im Wasserbad (bis zu 40ºC) erwärmen und rühren – so wird er wieder flüssig.

Alle Honigsorten im Überblick finden Sie hier.

TEMMAS Rezeptideen mit Honig:
Fruchtige Rote-Bete-Creme 
Rotkohlsalat mit Orange 
Ricotta-Apfel-Creme