Obst- & Gemüseportraits

Banane: Gelbe Beere

Da wird doch der Affe an der Staude verrückt: Bei der Banane handelt es sich botanisch gesehen um eine Beere! Ja, wirklich, eine Beere! Aber ganz ehrlich: Ähnlichkeiten mit einer Beere hat das krumme Ding nun wirklich nicht, oder? Das tut ihrer Beliebtheit allerdings keinen Abbruch – durchschnittlich verspeist jeder von uns nämlich etwa 13 kg Bananen im Jahr, weltweit werden sogar rund 11 Millionen Tonnen produziert.

Bio-Bananen und faire Bedingungen

Wir unterscheiden zwischen Obst-, Koch- und Gemüsebananen – wobei des Deutschen liebste Banane natürlich die Obstbanane ist. Schade, dass wir sie aus Ecuador oder der Dominikanischen Republik importieren müssen und nicht selber anbauen können. Umso wichtiger ist es aber, auf die Bedingungen vor Ort zu schauen. Herkömmliche Bananen werden oft unter starken Pestizideinsatz und menschenunwürdigen Bedingungen hochgezüchtet. Wer wie wir allerdings Wert auf faire Bedingungen und Pestizidfreiheit legt, setzt auf Bio-Bananen. Beim Anbau von Bio-Bananen wirken die Bauern Schädlingen entgegen, indem sie Mischkulturen anpflanzen. Und das lohnt sich!

Bio-Bananen schmecken besser

Neben unserem Gewissen der Umwelt und der Bauern gegenüber, überzeugt der Geschmack von biologisch erzeugten Bananen: Sie haben festeres, gelberes Fruchtfleisch, mehr Aroma und sind länger haltbar.

Von der Staude zu TEMMA

Bananen werden immer grün geerntet. Dabei werden die Büschel, also die Fruchtstände, von der Staude abgeschlagen. Ein Büschel besteht aus etwa 35-50 kg Bananen. Im Laufe der Zeit reifen die Bananen dann nach und werden gelb. Übrigens: Sicherlich haben Sie auch schon bemerkt, dass richtig reife Bananen besonders süß schmecken. Woran das liegt? Während der Reife wird die vorhandene Stärke in Zucker umgewandelt.

Also, Schale abziehen und mit guten Gewissen reinbeißen!

TEMMAS TIPP
Schon mal Bananen in erfrischenden Smoothies probiert? Hier geht’s lang zum Rezept!