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DAVERT: GETREIDE VON DEUTSCHEN BIOLAND-HÖFEN

Mit Getreide fing bei Davert alles an. Als Rainer Welke 1973 den Grundstein für die heutige Davert GmbH legte, zählte sein „Makrohaus“ zu den ersten fünf Bio-Läden in Deutschland. Der Gründer hatte die Vision, dass Einkauf, Reinigung, Lagerung und Abfüllung von biologisch angebautem Getreide in einer Hand liegen müssen, um beste Bio-Qualität anbieten zu können.

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Diese Vision pflegt Davert bis heute und ist damit zum Marktführer in der Kategorie Getreide aufgestiegen. Vielfalt wird bei Davert großgeschrieben – Kunden haben die Möglichkeit, aus fast 50 verschiedenen Getreideprodukten auszuwählen. Mit dabei sind natürlich Klassiker wie Weizen, Dinkel oder Gerste, aber auch innovative Pseudogetreide wie Quinoa, Canihua oder Amaranth. 

Davert legt großen Wert auf Regionalität und bezieht seine klassischen Getreide ausschließlich von deutschen Bioland-Höfen, viele davon direkt aus der Umgebung rund um das Naturschutzgebiet „Davert“. Bioland ist der führende ökologische Anbauverband in Deutschland. Die Wirtschaftsweise der Bioland-Betriebe basiert auf einer Kreislaufwirtschaft – ohne synthetische Pestizide und chemisch- synthetische Stickstoffdünger. 

Zudem werden für viele Produkte bewusst alte, reine Sorten verwendet, zum Beispiel beim Dinkel. Für diesen werden nur Gattungen wie „Altgold“ oder „Frankenkorn“ verwendet, da diese in der Vergangenheit nicht mit Weizen gekreuzt worden sind. Diese Ur-Getreidesorten sind deutlich anspruchsvoller im Anbau, liefern dafür aber einen intensiv-nussigen Geschmack und sind nährstoffreicher als heutige, konventionelle Sorten.

Die Marke Davert steht für Qualität auf ganzer Linie. Qualitätsgutachten beginnen schon beim Anbau und werden sowohl durch den Anbauverband als auch durch das Unternehmen garantiert. Schon vor Erntebeginn wird das Getreide auf dem Feld kontrolliert und nach umfangreichen Qualitätstests ausgewählt. Die angelieferte Rohware wird sensorisch, physikalisch und chemisch auf wertgebende
Merkmale und unerwünschte Stoffe untersucht.

In der Getreidemühle in Ascheberg durchläuft das Getreide anschließend einen aufwändigen Reinigungsprozess. Dabei werden natürliche, aber unliebsame Bestandteile wie Steine oder Wildkräutersamen entfernt.